Wir fahren nach Jindrichuv Hradec (Neuhaus ist der deutsche Name) und hier gibt es auch ein Schloss also Schloss Neuhaus, witzig. Die Fahrt ist wieder recht lang und deshalb holen wir uns eine Tagesvignette für die österreichische Autobahn. Es klappt alles ohne Probleme und wir bekommen ein Apartment mit Blick auf den See. Wir dürfen auch den Garten benutzen, dort stehen Schiffschaukel und Gartenstühle für uns bereit. Schön.
Eine erste Stadtbesichtigung erinnert uns an Budweis, dort gab es einen großen Platz mit vielen restaurierten Häusern, hier sieht es ganz ähnlich aus. Zum Abendessen gibt es Fisch, gegrillte Forelle und Forellenfilet mit Zitronensoße, lecker. Zum Absacker gehen wir in eine Kneipe mit Kozel Bier. Die Ziegen am Fensterdekoration ist lustig, denn Kozel hat als Markenzeichen eine Ziege.
Leider gibt es in unserer Unterkunft kein Frühstück, also fahren wir in die Stadt und essen ein Käse-Schinken-Toast. Von da geht es dann gleich weiter zur Radtour. Hier sind zwar Radwege ausgeschildert, aber das sind immer auch Verbindungsstraßen zwischen den Orten, entsprechend viel Verkehr ist darauf. Das ist nicht so angenehm. Wir kommen an vielen kleinen Teichen vorbei und auch an einer kleinen Burg, wenigstens gibt es etwas zu sehen.
Eigentliche wollen wir wieder dort frühstücken, wo wir am Vortag waren, aber in der Stadt findet ein Oldtimer-Treffen statt und im Laden ist eine lange Schlange. Also suchen wir uns ein anderes Cafe und bestellen Rührei mit Brot und Salat. Auch lecker.
Der Radweg heute ist viel besser, nur kleine Straßen und kaum Verkehr. Wir kaufen alles für einen Obstsalat mit Joghurt ein und schaffen es gerade so zurück zur Unterkunft. Beim Abschließen der Fahrräder schüttet es wie aus Eimern. So ein Glück.
Wir haben zwar eine kleine Küchenzeile, aber das Geschirr und Besteck ist unauffindbar. Gut dass wir immer einige Tupperschüsseln und kleines Besteck mitnehmen, so klappt es doch noch mit dem Frischekick.
Später am Abend testet Werner mal, ob die Verbindungstür zum Nachbarapartment abgeschlossen ist, wir sind halt neugierig. Und siehe da, es ist gar keine Tür, sondern nur eine Nische, in der auf Regalbrettern die Küchenutensilien zu finden sind. Wer hätte das dort vermutet?



















































































































































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