Wir wechseln mal wieder das Land, es geht in die Stadt Györ in Ungarn. Die Fahrt findet wieder offen statt, es ist warm und die Sonne scheint. Im Laufe des Tages werden über 30°C erreicht, der Sommer ist da!
Das Hotel ist schnell gefunden, nur die Einfahrt zum Hof ist knifflig. Es sind nur ein paar Zentimeter Luft von den Fahrrädern zu den Wänden. Aber Werner ist ja inzwischen Profi im Umgang mit dem neuen Auto und alles klappt. Der Weg in die Stadt ist etwas kompliziert, denn die Fußgänger werden durch Absperrungen an den Kreuzungen zu weit entfernten Zebrastreifen gelotst und müssen viele Umwege machen. Das nervt etwas. Aber wir schaffen es natürlich und eine grosse Fußgängerzone mit vielen netten Plätzen lädt zum Verweilen ein.
Am nächsten Tag startet unsere Radtour ähnlich kompliziert wie der Fußweg am Abend zuvor. Plötzlich ist die Durchfahrt für Fahrräder verboten und wann wird im wahrsten Sinne des Wortes um zig Ecken um diesen Abschnitt herum gelotst bis man wieder auf der Straße ist, die gerade noch gesperrt war. Wer sich das wohl ausgedacht hat?
Die Tour führt uns zu einem inoffiziellen Badesee und wir machen einfach mal Pause. Viel mehr geht auch nicht, denn heute sind es sogar 32°C und der Weg durch die Felder bietet keinen Schatten. Zum Abendessen finden wir ein nettes, kleines italienisches Restaurant und wir genießen die leckeren Speisen.
Der nächste Tag ähnelt dem vorherigen. Wieder wird es so warm, wir machen nur eine kleine Radtour und dafür noch einen Spaziergang durch Györ auf der Suche nach Fotomotiven. Wir entdecken einen Brunnen in Form einer Sodawasserflasche und googeln, dass aus diesem Ort der Erfinder der selbigen kommt. Wer hätte das gewusst? Später gehen wieder zum gleichen Italiener, der hatte uns wirklich überzeugt.


















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