Heute ist wieder etwas Autobahn eingebaut, da es nur über die Küstenstraße doch zu lange dauert. Die Mautstraße ist relativ leer, die Fahrt entspannt und wir können sogar kurz vor Schluss noch das Dach öffnen, denn die Temperatur ist wieder angestiegen auf angenehme 20°C.

Der Vermieter hat uns noch ein paar Hinweise zum Apartment geschickt, insbesondere die Zufahrt zum Parkplatz erklärt. Das ist auch bitter nötig, denn diese Einfahrt ist alles andere als einfach. Ich weiß gar nicht, wie Werner da jemals wieder raus kommen will. Ein Glück, dass ich nicht fahren muss!

Die Räder können wir vor dem Apartment einparken, das ist super. Zum Fahrbier geht es viele, viele Stufen runter ans Meer. Eine kleine Stadtbesichtigung und ein leckeres Essen in einem kleinen Lokal runden den ersten Tag ab. Wenn da nicht nur die Stufen wieder rauf wären…

Den nächsten Tag machen wir eine Radtour zur St. Nikolaus Festung. Der Radweg bis zur Festung führt über kleine Straßen und ist gut zu fahren. Ab der Festung führt ein Fußweg am Kanal des Hl. Antonius entlang. Mit dem Rad kann man dort auch langsam entlang rollern, immer wieder gibt es gepflasterte Abschnitte und man muss die zahlreichen Fußgänger auf dem schmalen Weg umrunden. Am Ende des Fussweges geht es dann zu einem Aussichtspunkt einen kleinen Berg hinauf und wir brechen hier ab: zu steil, zu schmal, zu viele Menschen.

Der nächste Tag ist leider genauso wie die Wettervorhersage es ankündigt. Es regnet bis nachmittags und die Temperaturen fallen wieder auf 14°C zurück. Später klart es auf und wir gönnen uns in einem Restaurant mit wunderschönen Ausblick einen Cocktail und ein richtig leckeres Abendessen.

Am Abfahrtag ist der Vermieter so nett und fährt unser Auto rückwärts vom Parkplatz und Werner muss ‘nur noch’ eine Stelle zum Wenden finden.